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Primärmarkt: Spanien und Frankreich werden aktiv


15.02.18 08:30
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.anleihencheck.de) - In den USA verzeichnete die gestern veröffentlichte Inflation für den Monat Januar etwas höhere Zuwachsraten (Gesamtrate: 2,1% p.a.; Kernrate: 1,8% p.a.) als vom Konsens erwartet, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.

Der Markt habe nervös reagiert, die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen habe die Marke von 2,90% übersprungen. Hingegen habe der USD seine Zugewinne schnell wieder abgeben müssen.

In den USA würden heute mit dem Empire State Index und dem Philadelphia Fed Index die ersten Sentimentumfragen für den Monat Februar veröffentlicht. Überdies stehe mit der Industrieproduktion ein "harter" Indikator (Januar) auf dem Programm. Die Analysten der Raiffeisen Bank International AG würden einen geringfügigen Rückgang im Vormonatsvergleich erwarten.

In der Eurozone würden heute und morgen keine relevanten Indikatoren mehr veröffentlicht, die gestrigen Q4 BIP-Zahlen für die gesamte Eurozone (+0,6% p.q.) und Deutschland (+0,6% p.q.) hätten die erwartete hohe Konjunkturdynamik signalisiert. Italien habe die Erwartungen hingegen leicht verfehlt (+0,3% p.q.).

Die EZB-Notenbanker Mersch, Praet und Lautenschläger würden heute Reden halten.

Auf dem Primärmarkt habe Deutschland gestern eine 2044 fällig werdende Anleihe um EUR 1,3 Mrd. (Emissionsrendite: 1,33%) aufgestockt, während Portugal Anleihen mit Fälligkeit 2022 (Emissionsrendite: 0,58%) und 2028 (2,05%) begeben und damit EUR 1,25 Mrd. eingenommen habe. Für heute hätten sich Spanien (2022, 2028, 2033) und Frankreich (2021, 2023, 2025 sowie inflationsindexiert 2025, 2027, 2047) mit Anleihen angekündigt. (15.02.2018/alc/a/a)