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Primärmarkt: Spanien, Belgien, Niederlande und Frankreich werden aktiv


03.04.18 08:30
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.anleihencheck.de) - Der gestern in den USA veröffentlichte ISM Index für das Verarbeitende Gewerbe (März) ist von 60,8 auf 59,3 Punkte und damit etwas stärker als erwartet zurückgegangen, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.

Das aktuelle Niveau signalisiere jedoch weiterhin eine sehr dynamische US-Konjunktur. Überdies habe der Index erst im Vormonat völlig überraschend das höchste Niveau seit Mai 2004 erklommen. In den Antworten hätten sich die Unternehmen aufgrund der von den USA jüngst angehobenen Importzölle besorgt gezeigt. Der weitere Verlauf im Handelsdisput zwischen den USA und China dürfte auch in den kommenden Tagen das Marktgeschehen prägen. In Reaktion auf die US-Importzölle auf Stahl und Aluminium habe China am Montag höhere Zölle auf 128 US-Nahrungsmittel eingeführt. Deren Auswirkungen seien nicht übermäßig groß und folglich als Warnschuss in Richtung USA zu sehen. Jedoch könnte sich die Spirale schon diese Woche weiter drehen, da die USA bis Freitag eine Liste mit chinesischen High-Tech-Gütern bekanntgeben dürften, auf die höhere Zölle erhoben werden sollten.

Datenseitig richte sich der Blick in den USA auf den Arbeitsmarktbericht am Freitag. In der Eurozone würden heute mit den PMIs für das Verarbeitende Gewerbe in Spanien und Italien weitere Länderergebnisse veröffentlicht, bevor morgen die vorläufige Euro-Inflation für den Monat März auf dem Kalender stehe.

Auf dem Primärmarkt hätten sich für heute Spanien (6M, 12M), Belgien (3M), die Niederlande (6M) und Frankreich (3M, 6M, 12M) mit Geldmarktpapieren angekündigt. (03.04.2018/alc/a/a)