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Primärmarkt: Litauen wird aktiv


02.10.17 11:30
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.anleihencheck.de) - Der Streit um die Unabhängigkeitsbemühungen Kataloniens eskalierte am Wochenende weiter, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.

Eine Lösung der verfahrenen politischen Lage in Spanien rücke somit in immer weiter Ferne. Mit der Veröffentlichung des US-ISM Index für das Verarbeitende Gewerbe starte die Woche mit einem Datenhighlight. Die vorliegenden regionalen Umfragen hätten im September ihr hohes Niveau gehalten (New York FED, Kansas City FED) bzw. seien von erhöhtem Niveau teils deutlich weiter gestiegen (Philly FED, Richmond FED und Chicago PMI). Die Analysten der Raiffeisen Bank International AG seien daher etwas zuversichtlicher als der Konsens und würden davon ausgehen, dass der nationale ISM Index sein hohes Niveau vom August in etwa gehalten habe. Negative Auswirkungen der Hurrikans Harvey und Irma würden die nicht erwarten. 2005, als die Hurrikans Katrina und Rita etwa zur gleichen Zeit die USA erreicht hätten, habe der ISM Index sogar deutlich zugelegt.

Auch in der Eurozone seien vor allem die Befragungen von Einkaufsmanager aus dem Verarbeitenden Gewerbe von Interesse. Die vorliegenden Schnellschätzungen (Eurozone, Deutschland und Frankreich) würden für Spanien und Italien auf einen Anstieg schließen lassen. Die Arbeitslosenquote in der Eurozone sollte sich bei unverändertem Trend im August um 0,1 Prozentpunkte verringert haben.

Am Primärmarkt sei wie üblich zu Beginn der Woche Litauen aktiv. Es solle eine Anleihe mit Fälligkeit April 2027 und Kupon 1,1% aufgestockt werden. (02.10.2017/alc/a/a)