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Primärmarkt: Keine relevanten Transaktionen von öffentlichen Emittenten des Euroraums geplant


01.12.17 09:00
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.anleihencheck.de) - Der politische Newsflow bleibt weiter interessant, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.

In den USA stehe laut informierten Kreisen Außenminister Tillerson vor der Ablöse. Die Senatsabstimmung zur Steuerreform sei auf heute verschoben worden. Nach wie vor gelte es als ungewiss, ob ein Kompromiss unter den Republikanern gefunden werden könne. Zuletzt habe vor allem die zu erwartende starke Ausweitung der Staatschulden in der Kritik gestanden.

In Deutschland steige der Druck auf die SPD, in Verhandlungen zu einer Regierungsbildung mit der CDU/CSU einzusteigen.

Am Datenkalender seien heute einige interessante Konjunkturumfragen vermerkt. In den USA hätten sich regionale Stimmungsumfragen für November zumeist eingetrübt. Allerdings habe der Richmond Fed Index mit einem markanten Anstieg den höchsten Wert seit 1993 verbucht. Zudem sollte der seit Oktober deutlich gestiegene Ölpreis positiv wirken. In Summe würden die Analysten beim nationalen ISM Index für das Verarbeitende Gewerbe mit einem weitgehend unveränderten Ergebnis rechnen.

Die Indikationen für die noch ausstehenden Einkaufsmanagerindices (PMI) für das Verarbeitende Gewerbe in Italien und Spanien seien klar positiv. Die Schnellschätzung für die Eurozone lasse auf einen Anstieg des entsprechenden PMI in beiden Ländern schließen.

Laut Ratingkalender hätten heute S&P für Irland und Fitch für Belgien die Möglichkeit, eine neue Einschätzung bekannt zu geben.

Auf dem Primärmarkt seien heute keine relevanten Transaktionen von öffentlichen Emittenten des Euroraums geplant. (01.12.2017/alc/a/a)