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Primärmarkt: Frankreich platziert 8,072 Mrd. EUR via Anleihen - Spanien nimmt rund 4,6 Mrd. EUR auf


03.11.17 09:35
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.anleihencheck.de) - Gestern gab US-Präsident Trump bekannt, Jerome Powell als neuen FED-Präsidenten vorzuschlagen (Amtszeit von Janet Yellen endet im Februar 2018), so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).

An der geringen Marktreaktion sei zu erkennen, dass die Nominierung bereits antizipiert worden sei und für ein hohes Maß an Kontinuität bezüglich der Amtsführung und Entscheidungsprozesse des FOMC stehe.

Heute gelte das Hauptinteresse dem US-Arbeitsmarktbericht. Infolge der Wirbelstürme Harvey und Irma habe sich im September die Beschäftigung reduziert. Im Oktober sei mit einem starken Stellenzuwachs zu rechnen. Lege man den Beschäftigungsaufbau in den drei Monaten vor den Hurrikanen zugrunde und gehe davon aus, dass 80% der in Florida und Texas im September weggefallenen Stellen wieder besetzt worden seien, ergebe sich ein geschätztes Beschäftigungsplus von 280.000. Bei den Löhnen zeichne sich wegen eines Basiseffektes ein Rückgang der Vorjahresrate von 2,9% auf 2,7% ab. In den nächsten sechs bis neun Monaten dürfte der Lohnzuwachs aber über 3% p.a. klettern.

Am Ratingkalender scheine Belgien auf (Moody's).

Am Primärmarkt habe Frankreich gestern ein Volumen von EUR 8,072 Mrd. via Anleihen mit Fälligkeit 2028, 2031 und 2048 zu einer Emissionsrendite von 0,76%, 1,01% und 1,74% (Bid/Cover zw. 1,4 und 1,6) platziert. Spanien habe ein Gesamtvolumen von rund EUR 4,6 Mrd. aufgenommen. Die Staatsanleihen mit Laufzeit 2022, 2027 und 2040 sowie 2027 (inflationsindexiert) seien zu einer Rendite von 0,336%, 1,457% und 2,462% sowie 0,241% auktioniert worden. (03.11.2017/alc/a/a)