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Primärmarkt: Emissionen aus Frankreich und Spanien


05.01.18 09:50
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.anleihencheck.de) - Datenseitig richtet sich heute die Aufmerksamkeit auf den US-Arbeitsmarktbericht (Dezember) sowie auf die vorläufigen Inflationszahlen für die Eurozone (Dezember), so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.

Was die US-Beschäftigungsentwicklung angehe seien die Analysten deutlich optimistischer als der Konsens und würden mit einem Stellenzuwachs von 225.000 rechnen. Bereits gestern habe der ADP-Beschäftigungsbericht die Erwartungen klar übertreffen können. Bei der Arbeitslosenquote würden die Analysten anders als der Konsens hingegen nicht von einem Rückgang ausgehen.

Die Inflation in der Eurozone dürfte im Dezember mit 1,3% p.a. einen geringeren Anstieg im Vorjahresvergleich ausweisen als noch im November (1,5% p.a.). Grund hierfür sei ein auf die Ölpreisentwicklung zurückzuführender Basiseffekt, der im Januar die Teuerungsrate noch etwas stärker nach unten ziehen dürfte. Der zugrundeliegende Preisdruck sei davon jedoch nicht beeinflusst, weshalb die Analysten eine unveränderte Kerninflationsrate ansetzen würden.

Auf dem Primärmarkt hätten mit Frankreich und Spanien gestern erstmals in diesem Jahr große Euroländer Anleihen begeben. Frankreich habe Anleihen mit Fälligkeit 2028 (Emissionsrendite: 0,79%), 2036 (1,35%) sowie 2048 (1,35%) emittiert und damit EUR 8,1 Mrd. eingenommen. Spanien sei mit 2022 (Emissionsrendite: 0,36%), 2027 (1,53%), 2030 (inflationsindexiert, 0,48%) sowie 2046 (2,84%) fällig werdenden Anleihen aktiv gewesen. Das Gesamtvolumen habe bei EUR 4,6 Mrd. gelegen. (05.01.2018/alc/a/a)