Primärmarkt: Deutschland plant Aufstockung einer Fixzinsanleihe


02.08.17 09:45
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.anleihencheck.de) - In den USA wird heute der ADP Beschäftigungsbericht veröffentlicht, so die Analysten der Raiffeisen Bank AG.

Die Zahl der neu besetzten Stellen in der Privatwirtschaft im Juli dürfte von ADP mit knapp unter 200 Tsd. ausgewiesen werden. Während US-Präsident Trump weiter davon spreche, in Kürze die wohl größte Steuerentlastung aller Zeiten auf den Weg bringen zu wollen, würden hochrangige Abgeordnete der Republikaner davon ausgehen, dass man sich im Kongress frühestens im vierten Quartal, vielleicht sogar erst im Frühjahr 2018 mit Plänen zu einer Steuerreform befassen werde. Hintergrund seien die Schuldenobergrenze und der Haushalt für das nächste Jahr. Die Schuldenobergrenze müsse gemäß Finanzministerium bis Ende September angehoben werden, um einen Government Shutdown zu vermeiden. Sowohl bei der Schuldenobergrenze als auch beim Haushaltsentwurf seien die Republikaner aber wie schon bei der Gesundheitsreform untereinander tief zerstritten. Da für Senat und Abgeordnetenhaus bis Ende September wegen der Sommerpause aber nur noch zwölf gemeinsame Sitzungstage angesetzt seien, dürfte es schwierig werden, bei beiden Themen rechtzeitig eine Einigung zu finden. Ganz zu schweigen von einer umfassenden Steuerreform.

Deutschland habe gestern eine Fixzinsanleihe (ISIN: DE0001104685, WKN: 110468) mit Fälligkeit im Juni 2019 um EUR 3,2 Mrd. aufgestockt. Die durchschnittliche Emissionsrendite habe bei -0,69% gelegen. Für heute sei die Aufstockung einer Fixzinsanleihe (ISIN: DE0001102424, WKN: 110242) mit Laufzeit bis August 2027 geplant. Es sollten bis zu EUR 3 Mrd. aufgenommen werden. (02.08.2017/alc/a/a)




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