Primärmarkt: Deutschland, Italien, Österreich und Niederlande werden aktiv


13.09.17 10:30
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.anleihencheck.de) - In Frankreich sieht Präsident Macron seine politischen Pläne einem ersten Härtetest ausgesetzt, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.

Gestern seien mehrere Zehntausend Menschen gegen die geplante Arbeitsmarktreform auf die Straße gegangen.

Im Euroraum stünden heute die Daten zur Industrieproduktion für Juli zur Veröffentlichung an. Auf Grundlage der bereits vorliegenden Länderdaten zeichne sich eine Stagnation gegenüber Juni ab.

Deutschland plane für heute die Aufstockung einer Fixzinsanleihe (ISIN: DE0001102424, WKN: 110242) mit Laufzeitende im August 2027. Es sollten bis zu EUR 3 Mrd. aufgenommen werden.

Italien plane die Aufstockung zweier Fixzinsanleihen sowie die Neuemission einer solchen. Die beiden aufzustockenden Anleihen (ISIN: IT0005250946, WKN: A19GDA bzw. ISIN: IT0005177909, WKN: A180KM) würden bis Juni 2020 bzw. September 2036 laufen und sollten zusammen zwischen EUR 3 Mrd. und 4 Mrd. einbringen. Mit der Neuemission, die im November 2024 fällig sei, sollten zwischen EUR 3,5 Mrd. und 4 Mrd. aufgenommen werden.

Österreich habe gestern eine Anleihe (ISIN: AT0000A1XML2, WKN: nicht bekannt) mit einer Laufzeit von 100 Jahren platziert. Das im September 2117 fällige Papier habe bei einer durchschnittlichen Emissionsrendite von 2,11% EUR 3 Mrd. eingebracht. Die Nachfrage habe viermal so hoch gelegen. Daneben sei noch eine Nullkuponanleihe (ISIN: AT0000A1XM92, WKN: nicht bekannt) mit Fälligkeit im September 2022 platziert worden. Es seien EUR 3,5 Mrd. aufgenommen worden.

Die Niederlande hätten gestern eine Fixzinsanleihe (ISIN: NL0012171458, WKN: A19C29) mit Fälligkeit im Juli 2027 um EUR 2,2 Mrd. aufgestockt. Die durchschnittliche Emissionsrendite habe bei 0,475% gelegen. (13.09.2017/alc/a/a)