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Polen: Notenbank dürfte in diesem Jahr an der Zinsschraube nicht drehen


08.01.19 09:44
Oberbank

Linz (www.anleihencheck.de) - Die Mehrzahl der Finanzexperten gehen davon aus, dass sich die Wirtschaftsdynamik und das BIP-Wachstum in Polen spürbar verlangsamen werden, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.

Auch die Inflation werde in der nächsten Zeit niedriger prognostiziert. Längerfristig, das heiße in der 2. Hälfte des Jahres 2020, dürfte ein Erreichen des Zielwertes von 2,5 Prozent realistisch sein. Durch die bis dort hin niedriger erwartete Inflation scheine es unwahrscheinlich, dass die Notenbank in diesem Jahr an der Zinsschraube drehen werde. Aufgrund von Handelsspannungen und einem schwächeren Britischen Pfund bedingt durch den Brexit könnte das für den Zloty eine temporäre Schwäche bedeuten. Bis Ende 2020 würden dann zwei Zinserhöhungen um jeweils 25 Punkte erwartet. Das, im Zusammenspiel mit einem eher schwächer prognostizierten US-Dollar, sollte den Zloty voraussichtlich unterstützen und ihm zu einer moderaten Aufwertung verhelfen. (08.01.2019/alc/a/a)