Österreich bereitet Emission einer Anleihe mit 100-jähriger Laufzeit vor


12.09.17 09:45
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.anleihencheck.de) - Der UNO-Sicherheitsrat hat gestern weitere Sanktionen gegen Nordkorea beschlossen, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.

Ab sofort sei dem Land die Ausfuhr von Textilien untersagt, die Einfuhr von Erdgas solle unterbunden werden und die Einfuhr von Rohöl auf 2 Millionen Barrel pro Jahr beschränkt werden. Damit würden die Sanktionen weit hinter den amerikanischen Forderungen zurückbleiben. Eine vollständige Einstellung der Rohöllieferung sowie das Einfrieren von Auslandsguthaben von Machthaber Kim Jong Un sowie ranghohen Parteifunktionären sei am Widerstand Chinas und Russlands gescheitert. Pjöngjang habe bereits mit neuerlichen Drohungen Richtung USA auf die Sanktionen reagiert. Weitere Raketen- und/oder Atombombentests seien damit absehbar.

Großbritannien habe einen weiteren Schritt in Richtung EU-Austritt vollzogen. Gestern habe das Unterhaus für einen Gesetzesentwurf der Regierung gestimmt, der vorsehe, mehr als 12.000 EU-Gesetze in nationales Recht zu überführen und gleichzeitig festlege, dass mit erfolgtem Austritt neue bzw. alle nicht in nationales Recht überführten EU-Gesetze keine Gültigkeit mehr hätten.

In den USA stünden heute mit dem NFIB-Mittelstandsvertrauen und der Zahl unbesetzter Stellen Konjunkturindikatoren aus der zweiten Reihe auf dem Programm.

Gerüchten zufolge bereite Österreich die Emission einer Anleihe mit 100-jähriger Laufzeit vor. Details hierzu seien noch nicht bekannt.

Heute würden die Niederlande eine Anleihe (ISIN: NL0012171458, WKN: A19C29) mit Fälligkeit im Juli 2027 um EUR 2 Mrd. bis 3 Mrd. aufstocken. (12.09.2017/alc/a/a)