Erweiterte Funktionen

NASDAQ 100-Futures fallen vor der Sitzung an der Wall Street um über 1%


10.01.22 15:30
XTB

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Es sieht so aus, als würden die Märkte endlich begreifen, in welche Richtung sich die Geldpolitik weltweit bewegt, insbesondere die Geldpolitik der FED, so die Experten von XTB.

Aus dem in der vergangenen Woche veröffentlichten Protokoll des Offenmarktausschusses gehe hervor, dass die FED nicht nur die Zinsen rasch anheben, sondern auch mit dem Abbau ihrer Bilanz beginnen wolle. Die Märkte hätten sich zum Ende der vergangenen Woche stabilisiert, aber zu Beginn der neuen Woche habe die Angst die Märkte im Griff.

Goldman Sachs rechne mit vier Zinserhöhungen der FED in diesem Jahr und dem Beginn des Bilanzabbaus im Juli. Barkin von der FED habe gesagt, dass die erste Zinserhöhung im März eine gute Entscheidung sein könnte, da der Arbeitsmarkt stark sei. Dies deute darauf hin, dass sich die FED nicht mehr so sehr auf das Erreichen der Vollbeschäftigung konzentrieren werde, sondern auf das Mandat der Preisstabilität. Es sei auch darauf hingewiesen, dass die realen 10-jährigen US-Renditen in der vergangenen Woche einen der größten Anstiege in der Geschichte verzeichnet hätten. (10.01.2022/alc/a/a)