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Litauen stockt Fixzinsanleihe 2024 auf


08.01.18 10:43
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.anleihencheck.de) - In den USA startet in dieser Woche die heiße Phase der Budgetverhandlungen im Kongress, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).

Das Weiße Haus habe am Wochenende eine Art Kostenplan für den Bau einer durchgängigen befestigten Grenzanlage zu Mexiko vorgelegt. Demnach verlange Präsident Trump für die nächsten zehn Jahre USD 18 Mrd. zur Finanzierung des Mauerbaus sowie weitere Milliarden für zusätzliche Maßnahmen zum Grenzschutz. Die Demokraten würden dies kategorisch ablehnen. Ob eine Einigung bis zum 19. Januar erzielt werden könne, sei fraglich. Danach drohe ein Government Shutdown.

In das von Trump groß angekündigte USD 1 Billion Infrastrukturprojekt scheine Bewegung zu kommen. Trumps Wirtschaftsberater Cohn habe am Samstag erklärt, es gebe konkrete Pläne für ein USD 200 Mrd. schweres staatliches Programm, das weitere USD 800 Mrd. an privatwirtschaftlichen Investitionen anstoßen solle.

Im Euroraum würden heute zahlreiche Stimmungsindikatoren veröffentlicht, neben den Indikatoren der EU-Kommission für Dezember auch der sentix-Index für Januar. Letztgenannter dürfte das Vormonatsniveau gehalten haben. In den USA werde es datenseitig erst am Freitag mit den Verbraucherpreiszahlen sowie den Daten zum Einzelhandelsumsatz im Dezember interessant.

Litauen werde heute eine Fixzinsanleihe mit Laufzeitende im August 2024 (ISIN LT0000670028 / WKN A1V4BG) aufstocken. Zypern plane für heute die Emission 3-monatiger Schatzanweisungen, die Niederlande möchten 6-monatige Papiere begeben. Frankreich werde mit 3-, 6- und 12-monatigen Schatzanweisungen aktiv. (08.01.2018/alc/a/a)