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Keine neuen Impulse durch die Notenbanken in der Schweiz, in Großbritannien und Japan


16.06.17 09:30
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die Notenbanken in der Schweiz, in Großbritannien und in Japan tagten, ohne jedoch ihren bisherigen geldpolitischen Kurs anzupassen, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Die britische Notenbank habe aber nur beschlossen, mit 5:3 Stimmen den historisch niedrigen Leitzins von 0,50% beizubehalten. Das Volumen der Assetkäufe sei aber einstimmig bei 445 Mrd. GBP belassen worden. Die Analysten würden davon ausgehen, dass auf absehbare Zeit das bisherige Leitzinsniveau beibehalten werde. Das Britische Pfund habe zum Euro bis auf knapp 0,87 GBP zulegen können.

Die Schweizerische Nationalbank belasse ihre Geldpolitik unverändert expansiv, mit dem Ziel, die Preisentwicklung zu stabilisieren und die Wirtschaftsaktivität zu unterstützen. Der Zins auf Sichteinlagen bei der Nationalbank betrage weiterhin -0,75% und das Zielband für den Drei-Monats-Libor liege unverändert zwischen -1,25% und -0,25%. Die Nationalbank bleibe bei Bedarf am Devisenmarkt aktiv, wobei sie die gesamte Währungssituation berücksichtige. Sie erachte den Schweizer Franken nach wie vor als deutlich überbewertet. Die Analysten würden ihre bisherige Meinung bekräftigen: Die Schweizerische Nationalbank (SNB) werde zumindest bis Ende 2018 nicht an der Zinsschraube drehen. (16.06.2017/alc/a/a)