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Irland stockte Anleihen mit Laufzeit 10/2022 und 5/2028 um jeweils EUR 500 Mio. auf


09.03.18 09:00
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.anleihencheck.de) - Gestern verkündete US-Präsident Trump, dass auf Basis bilateraler Verhandlungen einzelne Länder von den Zöllen auf Aluminium und Stahl (ab 23. März) ausgenommen werden könnten, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.

Auf der gestrigen Zinssitzung habe die EZB ihre offizielle Wortwahl geringfügig verändert, was sie als Signal werten würden, dass die Anleihekäufe dieses Jahr ihr Ende finden sollten.

Heute stehe der US-Arbeitsmarktbericht im Vordergrund. Die Analysten der Raiffeisen Bank International AG würden mit einem kräftigen Beschäftigungszuwachs rechnen. Ob die Arbeitslosenquote mit gerundet 4,1% oder 4,0% ausgewiesen werde, würden sie als quasi gleich wahrscheinlich ansehen. In den nächsten Monaten werde sich diese aber aufgrund des weiterhin starken Beschäftigungszuwachses sicher weiter verringern. Da die Märkte im Februar stark auf den kräftigen Anstieg der durchschnittlichen Stundenlöhne reagiert hätten, dürften diese erneut genau beachtet werden. Sie würden mit einem Plus um 0,2% bis 0,3% p.m. rechnen. Die Vorjahresrate dürfte auf 2,8% gesunken sein. Bis Mitte des Jahres dürften aber die Stundenlöhne im Vorjahresvergleich über 3% klettern.

In der Eurozone seien heute Daten zur Industrieproduktion im Monat Januar von Interesse. Laut Ratingkalender habe heute Moody’s die Möglichkeit eine erneuerte Einschätzung für die Slowakei (A2 (p)) bekannt zu geben.

Am Primärmarkt habe gestern Irland Anleihen mit Laufzeit 10/2022 und 5/2028 um jeweils EUR 500 Mio. aufgestockt. Bei einer durchschnittlichen Rendite von 0,109% und 1,07% waren die Auktionen 2,71-fach und 2,49-fach überzeichnet gewesen. (09.03.2018/alc/a/a)