Investmentidee: Vontobel-Aktienanleihen auf LVMH - Deutliche Umsatzsteigerung in Q3 - Anleihenanalyse


02.11.17 08:45
Bank Vontobel Europe AG

München (www.anleihencheck.de) - Für Vontobel ist die Aktie von LVMH eine Investmentidee und die Bank Vontobel Europe AG liefert Vorschläge, wie Anleger mit Aktienanleihen von dieser Einschätzung profitieren können.

Der französische Luxusartikelhersteller LVMH habe zum dritten Quartal eine deutliche Umsatzsteigerung verkündet. Die exklusiven Luxusartikel wie Louis Vuitton, Hublot oder Hennessy scheinen immer stärker gefragt zu sein, so die Aktienanalysten der Bank Vontobel Europe AG. Die Aktie haussiere weiterhin.

Der französische Luxusartikelhersteller LVMH Moët Hennessy - Louis Vuitton habe zum dritten Quartal 2017 deutlich steigende Umsatzzahlen bekannt gegeben. Die Aktie haussiere an der Börse in Paris. Vor allem das Mode- und Ledersegment habe kräftig zum Wachstum beigetragen. Hier habe sich vor allem die Integration des Unternehmens für Designermode Christian Dior Couture bemerkbar gemacht. Lediglich Weine und Spirituosen seien mit einstelligen Wachstumsraten gewachsen. Analysten würden glauben, die guten Quartalszahlen könnten eine Signalwirkung für die gesamte Branchen haben.

Der weltweite Anstieg des Geldvermögens sowie der Anstieg der Zahl von Millionären scheine LVMH geradezu in die Hände zu spielen. Da der Absatz von Luxusartikeln relativ konjunkturunabhängig zu sein scheine, profitiere LVMH von einer steigenden Anzahl von potenziellen Kunden.

LVMH Moët Hennessy - Louis Vuitton sei nach eigenen Angaben der Weltmarktführer im Bereich Luxusgüter. Das Unternehmen mit Sitz in Paris vereine mehr als 60 Traditionsmarken wie Louis Vuitton, Moët et Chandon, Hennessy, Christian Dior, TAG Heuer oder Bulgari. Darüber hinaus engagiere sich LVMH als Kunstauktionator und im Verlagswesen.

Der Umsatz habe mit EUR 10,381 Mrd. im dritten Quartal über den Erwartungen von Analysten und 14 Prozent über dem Vorjahresquartal gelegen. In den ersten neun Monaten 2017 habe LVMH einen Umsatz von EUR 30,905 Mrd. erzielt. In dem ersten bzw. zweiten Quartal habe das Wachstum jeweils um 13 bzw. 12 Prozent über den Vorjahresquartalen gelegen. Im Mode- und Ledersegment sei der Umsatz besonders stark gewachsen.

Die LVMH Aktie werde aktuell bei EUR 256,35 (31.10.2017) gehandelt. Das 52 Wochen-Hoch sei bei EUR 254,85 (30.10.2017), das Jahrestief bei EUR 176,25 (06.01.2017) erreicht worden. Bloomberg Analysten würden aktuell ein Zwölf-Monats-Kursziel von EUR 254,52 setzen. Bei Bloomberg würden 23 Analysten die Aktie auf "kaufen", zwölf auf "halten" und ein auf "verkaufen" setzen. LVMH habe gegenwärtig ein KGV von 29,15 und eine Marktkapitalisierung von EUR 129,08 Mrd.

Da der weitere Kursverlauf der Aktie von einer Vielzahl konzernpolitischen, branchenspezifischen und ökonomischen Faktoren abhängig sei, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen könnten jederzeit anders verlaufen, als Anleger es erwarten würden, wodurch Verluste entstehen könnten.

Eine Investmentidee sei zum Beispiel die 6,50% Aktienanleihe auf LVMH. Der Basispreis betrage 240 Euro, die maximale Rendite 5,84% und der aktuelle Briefkurs 101,77%. Die Laufzeit ende am 21.12.2018. (Stand: 31.10.2017)

Interessant sei auch die Aktienanleihe auf die LVMH-Aktie, die mit einem Kupon in Höhe von 8,00% ausgestattet worden sei. Der Basispreis liege bei 250,00 Euro. Die maximale Rendite belaufe sich auf 7,14% und der aktuelle Briefkurs auf 102,19%. Die Laufzeit ende am 21.12.2018. (Stand: 31.10.2017)

Potenzielle Anleger sollten beachten, dass es sich bei sämtlichen Renditeangaben um Bruttoangaben handle. Sofern beim Anleger Erwerbsnebenkosten (z.B. Transaktionsgebühren) bzw. Erwerbsfolgekosten (z.B. Depotgebühren) anfallen würden, würden diese die spätere Nettorendite reduzieren. Wie stark die Erwerbsneben- bzw. Erwerbsfolgekosten ins Gewicht fallen würden, hänge u.a. von der Höhe des Anlagebetrags, der Haltedauer und der Höhe der Rendite ab.

Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses des oben genannten Unternehmens von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig sei, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Die Aktie könne sich immer auch anders entwickeln als Anleger es erwarten würden, wodurch Verluste entstehen könnten. Zudem seien vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft.

Anleger seien dem Risiko der Insolvenz, das heiße einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Vontobel Financial Products GmbH, Frankfurt am Main) ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei möglich. Das Produkt unterliege als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung. (Ausgabe vom 31.10.2017) (02.11.2017/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

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