Inflationsschock in der Türkei


05.12.17 09:15
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die allgemeinen Verbraucherpreise in der Türkei sind im November mit 13% in der Jahresrechnung nach 11,9% im Oktober nochmals schneller gestiegen, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Die zugleich hohe Kerninflation von mehr als 12% signalisiere, wie sehr der Preisdruck in der Volkswirtschaft derzeit zunehme. Bislang habe die Zentralbank geldpolitisch nur zögerlich auf den Preisauftrieb reagiert. Bei der für den 14. Dezember anstehenden Zinsentscheidung würden die Analysten daher nur mit einer Erhöhung des Satzes für Notfallkredite (Late Liquidity Lending Rate) um eine Anhebung um 75 BP auf 13,00% rechnen.

Dass im aktuellen Umfeld deutliche Zinserhöhungen ausbleiben würden, verstärke eine Abwärtsspirale aus steigender Inflation, schwachem Lira-Kurs und hohen Devisenverbindlichkeiten. Die Lira dürfte dadurch unter Druck bleiben. (05.12.2017/alc/a/a)




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