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Income-Barometer: Konsum statt hoher Kante


09.08.17 11:45
J.P. Morgan Asset Management

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Fast jeder zweite Deutsche ist es leid, dass sich derzeit mit Sparprodukten kaum etwas verdienen lässt: Laut aktuellem Income-Barometer finden es 44 Prozent der Befragten im aktuellen Umfeld schlauer, größere Anschaffungen zu machen, so die Experten von J.P. Morgan Asset Management

Sparen sei bei den niedrigen Zinsen weniger hoch im Kurs. Weitere 19 Prozent würden unabhängig vom Zinsniveau das Sparbuch oder Tagesgeld weiterhin als "erste Wahl" ansehen. Und 18 Prozent würden gar nicht erst wissen, wie sie sich aktuell positionieren sollten.

"Es wird deutlich, dass viele Deutsche stark verunsichert sind, wie sie ihre Geldanlage in der jetzigen Situation ausrichten sollen. Dabei gibt es auch für weniger erfahrene und sicherheitsorientierte Sparer einfach verständliche flexible Mischfondskonzepte, die trotz niedriger Zinsen Ertragschancen bieten: Sie investieren sehr breit gestreut und können dabei auch ertragstarke Anlageklassen mit berücksichtigen", erläutere Pia Bradtmöller, Leiterin Marketing und PR bei J.P. Morgan Asset Management in Frankfurt.

Es gebe aber auch Aussagen im Income-Barometer, die zeigen würden, dass rund die Hälfte der Deutschen Interesse an Kapitalmarktthemen habe: 29 Prozent der Befragten würden sich nämlich regelmäßige Zinsen oder Ausschüttungen auf ihrem Konto wünschen. Weitere 11 Prozent würden bestätigen, dass sie Wertpapiere wie Fonds, Aktien oder Anleihen bevorzugen würden, da Tages- und Festgelder gerade nichts einbringen würden. Und noch einmal 10 Prozent seien auf der Suche nach einer Alternative zur klassischen Zinsanlage, die auch regelmäßige Ausschüttungen biete.

"Es ist gar nicht schwer, diese Wünsche der Deutschen an ihre Geldanlage zu erfüllen: "Income"-Fonds bündeln die Zinsen und Dividenden, die Anleihen und Aktien innerhalb eines Fonds erwirtschaften, und schütten diese regelmäßig an die Anleger aus. Diese Fonds sind in den letzten Jahren immer beliebter bei deutschen Anlegern geworden - wer freut sich nicht, wenn regelmäßige Ausschüttungen zeigen, was das Ersparte erwirtschaftet hat", sage Pia Bradtmöller. (09.08.2017/alc/a/a)