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Gestern schlechte Stimmung an Finanzmärkten; US-Inflation überrascht nicht


14.10.20 12:00
Oberbank

Linz (www.anleihencheck.de) - Gestern verbreitete sich an den Finanzmärkten eine schlechte Stimmung, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.

Beigetragen dazu habe die Nachricht, dass Johnson & Johnson die Testung ihrer Impfung gegen COVID-19 habe unterbrechen müssen. Aktienindices seien auf beiden Seiten des Atlantiks gefallen. Profitiert hätten Wechselkurse von "sicheren Häfen" wie Schweizer Franken, Japanischer Yen, aber auch der US-Dollar. Die gestern veröffentlichten US-Inflationsdaten für September hätten den Marktprognosen entsprochen und dürften wenig relevant für die Bewegungen an den Finanzmärkten gewesen sein.

Auch kleine Abweichungen von Erwartungen bezüglich der Inflation in den USA dürften weniger Einfluss haben, da die FED ihre Geldpolitik angepasst habe. Sie würde ein Überschießen des Inflationsziels von 2,00% für längere Zeit tolerieren, bevor sie mit Zinserhöhungen beginne, damit die Inflation im langfristigen Durchschnitt 2,00% betrage. Aktuell liege die Inflationsrate in den USA bei 1,40%. (14.10.2020/alc/a/a)