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Frankreich und Spanien am Primärmarkt aktiv


04.08.17 11:30
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.anleihencheck.de) - Die Woche endet mit einem Datenhighlight - dem US-Arbeitsmarktbericht für Juli, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.

Der Beschäftigungszuwachs dürfte zwar geringer ausfallen als im Vormonat. Das von den Analysten erwartete Plus von 180 Tsd. liege aber klar über dem Wert, welcher ausreiche, um die Arbeitslosenquote konstant zu halten. In den kommenden Monaten dürfte die Quote weiter sinken, für Juli würden die Analysten aber ein unverändertes Ergebnis von 4,4% erwarten. Mit Blick auf Inflationsaussichten und somit die Geldpolitik der US-FED sei die Lohnentwicklung von Bedeutung. Die Analysten würden mit einem Lohnplus von 0,3% p.m. bis 0,4% p.m bzw. 2,5% im Vergleich zum Vorjahr rechnen.

In der Eurozone seien Daten zum Industriesektor von Interesse. Weiters habe heute Fitch die Gelegenheit seine Ratingeinschätzung für die Slowakei zu erneuern.

Am Primärmarkt habe gestern Frankreich Anleihen mit Laufzeiten 2025, 2027 und 2048 um EUR 1,52, 3,6 und 1,38 Mrd. aufgestockt. Bei einer durchschnittlichen Rendite von 0,39%, 0,75% und 1,79% habe die bid/cover ratio bei 1,76, 2,15 und 1,56 gelegen. Spanien habe Anleihen mit Fälligkeit 2021 (inflationsindexiert), 2022, 2026 und 2041 auktioniert. Das Volumen von EUR 0,58, 1,74, 1,03 und 0,78 Mrd. sei 3,3-, 1,6-, 1,9- und 1,4-fach überzeichnet gewesen. Die durchschnittliche Emissionsrendite habe sich auf -0,93%, 0,23%, 1,27% und 2,55% belaufen. (04.08.2017/alc/a/a)