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FOMC-Sitzungsprotokoll ohne neue Impulse


11.04.18 09:45
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Im März hatten die US-Notenbanker gemäß dem FOMC-Protokoll ihre Leitzinsprojektion für das laufende Jahr bei 2,1% konstant gehalten, aber die Projektionen für 2019 um 0,2 Prozentpunkte auf 2,9% bzw. diejenige für 2020 um 0,3 Prozentpunkte auf 3,4% angehoben, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Zudem sei auch erstmals wieder der die längere Sicht erwartete Leitzins - wenn auch nur marginal um 0,1 Prozentpunkte - auf 2,9% nach oben adjustiert worden. Von Interesse dürfte beim heutigen Sitzungsprotokoll der FED sein, ob die erhöhte Volatilität an den Finanzmärkten von den US-Notenbankern besondere Aufmerksamkeit in Hinblick auf zukünftige Adjustierungen der Geldpolitik auf sich gezogen habe.

Die Analysten würden keine großen Überraschungen beim FED-Sitzungsprotokoll erwarten, insbesondere keine Verschärfung des hawkischen Zungenschlags. Sollte dies aber wider unserer Erwartungen doch der Fall sein, dürfte der US-Rentenmarkt unter Druck kommen, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt. (11.04.2018/alc/a/a)