FOMC-Mitglieder dürften Leitzinserhöhung im Dezember befürworten


07.11.17 10:45
DekaBank

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Der FED-Zinsentscheid Anfang November war erwartungsgemäß ereignisarm, so die Analysten der DekaBank.

Die Mehrheit der FOMC-Mitglieder dürfte weiterhin eine Leitzinserhöhung beim Zinsentscheid im Dezember befürworten. Kurz nach dem Zinsentscheid habe Präsident Trump mit Jerome Powell den Nachfolger von Zentralbankchefin Janet Yellen vorgestellt. Dieser dürfte im Vergleich zu Yellen geldpolitisch einen etwas weniger expansiven Kurs präferieren. Gleichwohl würden sich ihre Ansichten hierin nicht maßgeblich unterscheiden. Größer seien die Meinungsunterschiede im Bereich der Finanzmarktderegulierung. Während sich Yellen stets gegen einen Abbau der Regulierung ausgesprochen habe, sei Powell hierfür offener gewesen. Trotz gestiegener Renditen für US-Staatsanleihen scheinen die Zweifel der Marktteilnehmer hinsichtlich weiterer Leitzinsschritte im kommenden Jahr nach wie vor groß, so die Analysten der DekaBank. (Ausgabe November/Dezember 2017) (07.11.2017/alc/a/a)