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FED dürfte am Zinserhöhungskurs zunächst festhalten


14.05.18 13:00
HSH Nordbank AG

Hamburg (www.anleihencheck.de) - Die US-Notenbank dürfte angesichts der sich schließenden Outputlücke an ihrem Zinserhöhungskurs zunächst festhalten, so die Analysten der HSH Nordbank AG.

Anders als in früheren Zinszyklen werde aber vermutlich schon bei einem Leitzins von 3,0 bis 3,25% keine weitere Straffung der Geldpolitik erfolgen. Entsprechend sollte auch der US-Dollar-Libor ab 2020 nicht mehr steigen. Da die zweijährigen Staatsanleihen stark an den Leitzinsen verankert seien, ergebe sich hier eine ähnliche Bewegung. Die Renditen der zehnjährigen T-Notes dürften im Zuge der höheren Inflation und der voll ausgelasteten Kapazitäten bis 3,80% steigen, die entsprechenden Swapsätze sollten die 4%-Marke erreichen. (14.05.2018/alc/a/a)