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FED-Sitzungsprotokoll setzt US-Dollar unter Druck


12.10.17 09:45
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Der Euro zeigte sich gestern zum US-Dollar gut in Form und setzte seine Erholung fort, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Dabei habe die Einheitswährung die Widerstandszone bei rund 1,185 USD übersprungen und damit weiteres Aufwärtspotenzial generiert. Das Protokoll der letzten FED-Sitzung habe offenbart, dass sich zumindest einige FOMC-Mitglieder Sorgen um eine nachhaltig niedrige Inflation machen würden. So hätten sich einige wenige Teilnehmer dafür ausgesprochen, kurzfristig auf weitere Zinserhöhungen zu verzichten, um die Inflationserwartungen anzutreiben. Andere Mitglieder hätten allerdings angeführt, dass es unbedacht sei, auf eine Zinserhöhung zu warten, bis die Inflation zu 2%-Marke zurückgekehrt sei. Die Analysten würden weiter im Dezember 2017 und März 2018 mit einer Leitzinserhöhung um jeweils 25 BP rechnen. (12.10.2017/alc/a/a)