Eurozone: Inflation fällt auf tiefsten Stand seit Juli


01.02.18 11:30
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die Inflation in der Eurozone gab im Januar von 1,4% auf 1,3% gg. Vj. und damit den tiefsten Stand seit Mitte des letzten Jahres nach, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Nach dem überraschend starken Rückgang der Teuerung in Deutschland (1,4% nach 1,6% gg. Vj.) sei sogar ein noch stärkerer Rückgang zu befürchten gewesen, in Frankreich hätten die Preise aber überraschend kräftig angezogen (1,5% nach 1,2% gg. Vj.). Auch im letzten Jahr sei es zum Jahreswechsel zu einer ausgeprägten Volatilität bei der Teuerung gekommen, sodass erst die Februar- bzw. März-Zahlen ein genaueres Bild des Inflationstrends geben dürfte. Immerhin habe die Kernrate im Januar von 0,9% auf 1,0% zugelegt, was die Sorge bei der EZB reduzieren dürfte, dass die Stärke des Euro den Preisdruck deutlich dämpfe.

Der Euro habe sich gestern unbeeindruckt von dem Rückgang der Inflation in der Eurozone gezeigt und sich zum US-Dollar wieder von dem Bereich bei rund 1,24 USD nach oben abgesetzt, habe die Gewinne aber wieder größtenteils abgeben müssen. (01.02.2018/alc/a/a)




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