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Euroraum: Die gestiegene Inflation hat weiterhin geringe Auswirkungen auf die Staatsanleihemärkte


06.09.21 09:30
DekaBank

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die gestiegene Inflation hat weiterhin nur geringe Auswirkungen auf die Staatsanleihemärkte im Euroraum, so die Analysten der DekaBank.

Die EZB habe durch ihre Forward Guidance ihre Toleranz gegenüber temporär erhöhten Inflationsraten unterstrichen und die Markterwartungen über die Leitzinsen fest verankert. Eine Reduktion der monatlichen Anleihekäufe des PEPP, die sie bei ihrer Ratssitzung im September ankündigen dürfte, sollte daher nur überschaubare Marktreaktionen hervorrufen. Hinweise der FED auf ein baldiges Tapering seien von den US-Staatsanleihemärkten gut aufgenommen worden und sollten Bundesanleihen daher ebenfalls nur wenig belasten. Mittelfristig dürften nachlassende konjunkturelle Abwärtsrisiken im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und die Aussicht auf eine gänzliche Einstellung des PEPP zu einer leichten Versteilerung der Bundkurve führen. (Ausgabe September 2021) (06.09.2021/alc/a/a)