EUR/USD und die Notenbanken


01.07.21 08:45
Oberbank

Linz (www.anleihencheck.de) - Nachdem die Inflation in den USA mit 5% auf ein 13-Jahreshoch gestiegen ist, kam umgehend die Reaktion der Notenbank FED, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.

Das Tapering, das sei das Zurückfahren der Anleiheaufkäufe, solle noch im Sommer starten. Damit möchte die FED nicht den Fehler der japanischen Notenbank machen, die schon jahrelang in der laxen Geldpolitik gefangen sei. Äußerungen der Notenbank-Mitglieder würden Hoffnung auf eine Anhebung der Zinsen im Jahr 2023 aufkommen lassen.

Auch in der Euro-Zone würden die Preise beständig steigen. Der letzte Wert von Mai liege bei 2,3%. Durch die Erholung von der Pandemie werde ein Preissprung in den nächsten Monaten erwartet. Inflationswerte von 4% seien nicht auszuschließen. Die EZB dürfte die Anleihenkäufe ab Herbst 2021 erheblich reduzieren und das Aufkaufsprogramm im März 2022 auslaufen lassen. Von Zinsanhebungen sei bis dato noch nichts zu hören. Der EUR/USD-Kurs sollte weiterhin von der Zinshoffnung profitieren. Nach der Loslösung von der 1,19er Marke sei die nächste Unterstützung bei 1,1845 erreicht worden. Sollten nachhaltige Kurse unter 1,1845 folgen, dann würden die Chancen Richtung 1,1700 steigen. (01.07.2021/alc/a/a)




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Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
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