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Deutsche Bundesanleihen erneut zugelegt


21.07.21 09:00
Nord LB

Hannover (www.anleihencheck.de) - Am Berichtstag fehlten marktbewegende Konjunkturdaten, sodass sich die Anleger wieder verstärkt ihrer Angst vor einer weiteren Ausbreitung des Corona-Virus zuwandten, so die Analysten der Nord LB.

Vor diesem Hintergrund hätten deutsche Bundesanleihen erneut zugelegt, die Tageshöchststände hätten jedoch nicht gehalten werden können. US-Treasuries hätten anfängliche Gewinne weitgehend wieder abgegeben und nur wenig verändert geschlossen.

Die deutschen Erzeugerpreise seien im Juni so stark gestiegen wie seit 1982 nicht mehr. Die Produzenten gewerblicher Produkte hätten die Preise um 8,5% (Mai: +7,2%) im Vergleich zum Vorjahresmonat angehoben, habe das Statistische Bundesamt mitgeteilt. Volkswirte hätten mit einem marginal geringeren Anstieg gerechnet. Die Produzentenpreise würden als Frühindikator für die Entwicklung der Inflation gelten. Ursächlich für den starken Anstieg seien erneut deutlich höhere Kosten für Energie (+16,9%) und Vorleistungsgüter (+12,7%) gewesen. (21.07.2021/alc/a/a)