Cap-Anleihe auf den S&P Global Water Index mit 3,78%-Chance - Anleihenanalyse


09.10.17 11:37
ZertifikateReport

Gablitz (www.anleihencheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateReport" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe eine Teilkapitalschutzanleihe mit Cap der HypoVereinsbank (HVB) auf den S&P Global Water Index vor.

Vor dem Hintergrund einer wachsenden Weltbevölkerung könnte das Thema Wasser - ebenso wie Gesundheit - zum Megatrend für mittel- bis langfristig orientierte Aktienanleger werden. Indices würden eine Möglichkeit bieten, diversifiziert auf die Top-Vertreter der Branche zu setzen. Der S&P Global Water Index etwa bilde die Kursentwicklung der weltweit 50 größten Unternehmen aus den Bereichen Wasserversorgung, -infrastruktur, -aufbereitung und -zubehör ab.

Wer aus Angst vor Kursverlusten vor einem Direktinvestment via Indexzertifikat oder ETF zurückschrecke und eine Kapitalschutzfunktion vorziehe, der könne mit der neuen Teilkapitalschutzanleihe mit Cap aus dem Hause HVB bis zu einer Gewinnobergrenze partizipieren.

In einer Niedrigzinsphase sei eine Kapitalschutzfunktion grundsätzlich eine teure Angelegenheit, da fast keine Zinserträge zur Finanzierung der Optionskomponente zur Verfügung stünden - diese aber liefere die Partizipation an steigenden Kursen. Die HypoVereinsbank greife daher mehrfach in die Trickkiste, um ein attraktives Auszahlungsprofil zu erzeugen:

Erstens erfolge die Partizipation an der Aufwärtsbewegung nicht mit 100 Prozent, sondern nur mit 80 Prozent. Zweitens sei die Partizipation auf ein Plus von 50 Prozent beschränkt. Hieraus ergebe sich eine Gewinnobergrenze von 40 Prozent (50 Prozent multipliziert mit 0,8), d.h. der maximale Rückzahlungsbetrag der Anleihe mit dem Nennbetrag von 1.000 Euro sei bei einem Indexanstieg von 50 Prozent auf 1.400 Euro begrenzt. Drittens sei der Kapitalschutz auf 95 Prozent des Nennbetrags festgelegt - somit stünden 5 Prozent oder 50 Euro mehr für die Optionskomponente zur Verfügung. Viertens würden der anfängliche und der finale Bewertungskurs jeweils nicht an einem Stichtag, sondern als Durchschnitt von 13 monatlichen Stichtagen errechnet - das mache die optionale Komponente günstiger, wirke sich aber für den Anleger nicht zwangsläufig negativ aus.

Bei einer negativen Indexperformance von minus 6,25 Prozent oder schlechter würden Anleger den Kapitalschutzbetrag von 950 Euro zurückerhalten; null Prozent würden genau 1.000 Euro ergeben und ein Plus von beispielsweise 30 Prozent resultiere in einer Rückzahlung von 1.240 Euro (30 Prozent multipliziert mit 0,8).

Das Produkt könne noch bis zum 10.11.2017 gezeichnet werden, dabei werde ein Ausgabeaufschlag von bis zu 4 Prozent fällig - Anleger sollten sich über die exakte Höhe zuvor bei Ihrer Depotbank erkundigen.

Das Produkt richte sich an risikoaverse Anleger, die zum Laufzeitende Kapitalverluste nur in sehr begrenztem Umfang dulden würden. Es sei zu beachten, dass der Kapitalschutz nur per Laufzeitende gelte; zwischendurch könnten - etwa durch ein steigendes Zinsniveau - durchaus Verluste entstehen, die temporär auch 5 Prozent übersteigen würden. (09.10.2017/alc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.






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