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Bundrenditen dürften am unteren Rand ihrer Handelsspanne verharren


14.07.20 08:45
DekaBank

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Vor dem EU-Gipfel am 17./18. Juli und mit ihm einhergehenden möglichen Enttäuschungen bezüglich des EU-Wiederaufbaufonds dürften Bundrenditen weiterhin am unteren Rand ihrer Handelsspanne verharren, so die Analysten der DekaBank.

Entsprechend sähen die Analysten der DekaBank die Risiken für Peripherieanleihen zunächst in Richtung einer moderaten Spreadausweitung. Solange jedoch der Fonds nicht grundsätzlich infrage gestellt werde, sollte spätestens bei einer Ausweitung der Zinsdifferenz zwischen Bunds und italienischen Staatsanleihen (10 J) auf über 180 Basispunkte erneut Kaufinteresse aufkommen. Im kurzen Laufzeitbereich sollten die Spreadkurven in jedem Fall gut verankert bleiben. Die Sitzung der EZB am Donnerstag dürfte die Märkte kaum bewegen. Geldpolitische Entscheidungen würden nicht erwartet und die Analysten der DekaBank würden davon ausgehen, dass es zu keiner Anpassung des Multiplikators beim gestaffelten Einlagensatz kommen werde. (Ausgabe vom 13.07.2020) (14.07.2020/alc/a/a)