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Bundrenditen: EZB-Anleihekäufe und negative Nettoemissionen sprechen gegen Renditeanstiege


29.07.20 10:45
DekaBank

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Das Umfeld stabiler Bundrenditen sollte auch in dieser Woche erhalten bleiben, so die Analysten der DekaBank.

Bei 10-jährigen Bundrenditen von -0,45% fehlt uns die Fantasie für weitere Renditerückgänge, so die Analysten der DekaBank. Zugleich sprächen die anhaltenden Anleihekäufe der EZB und die sich abzeichnenden negativen Nettoemissionen gegen Renditeanstiege. Peripherieanleihen sollten weiterhin outperformen. Die Entscheidungen beim letzten EU-Gipfel würden aus Sicht der Märkte Eurobonds wahrscheinlicher werden lassen. Damit habe sich das Risiko einer Ratingherabstufung für Italien und Spanien verringert. In den USA dürfte die FED bei der FOMC-Sitzung am Mittwoch versuchen, die Forward Guidance weiter zu verfestigen. Die Analysten der DekaBank würden (noch) nicht mit einem offiziellen Schwenk in Richtung der Kontrolle der Renditekurve rechnen. Insgesamt dürften die Kommentare von FED-Chef Powell am Markt eher dovish aufgefasst werden. (Ausgabe vom 27.07.2020) (29.07.2020/alc/a/a)