Britische Inflation zieht im Oktober um 3,0% gg. Vj. an


15.11.17 10:00
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Das japanische BIP legte im 3. Quartal um 0,3% gg. Vq. zu (Konsens: +0,4% gg. Vq.), so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Dies sei der siebte Anstieg in Folge gewesen - zuletzt sei eine solche Erfolgsserie vor 16 Jahren gelungen. Der BIP-Deflator sei mit +0,1% gg. Vj. zwar das erste Mal seit einem Jahr in den positiven Bereich zurückgekehrt. Von Inflationsdruck lasse sich in Anbetracht des geringen Anstiegs aber nicht sprechen, sodass die japanische Geldpolitik expansiv bleiben dürfte.

Die Stimmung bei den Finanzmarktanalysten in Deutschland deute auch für die kommenden Monate auf ein anhaltend solides Wachstum hin. So hätten die ZEW-Erwartungen das dritte Mal in Folge zugelegt und auf 18,7 Punkte angezogen, die Einschätzung der Aktuellen Lage habe mit 88,8 Punkten sogar ein neues zyklisches Hoch verzeichnet.

Die Inflation in Großbritannien habe im Oktober um 3,0% gg. Vj. angezogen und sei damit leicht hinter den Erwartungen der britischen Notenbank (3,2%) zurückgeblieben. Dennoch dürfte die Sorge der Währungshüter vor einem Überschießen der Inflation anhalten. Entsprechend würden die Analysten im Mai 2018 mit einer weiteren Zinserhöhung in Großbritannien von 0,5% auf 0,75% rechnen.

Der Australische Dollar sei zum Euro auf den tiefsten Stand seit Mitte 2016 gefallen. Der Lohnpreisanstieg sei im 3. Quartal hinter den Erwartungen zurückgeblieben, was den Druck von der australischen Notenbank nehme, die Leitzinsen zu erhöhen. (15.11.2017/alc/a/a)