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Aufbau neuer US-Arbeitsstellen oberhalb der Marke von 200.000


07.08.17 09:00
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Am US-Arbeitsmarkt lag der Zuwachs neugeschaffener Arbeitsstellen im Juli mit 209.000 oberhalb der Markterwartungen (183.000), so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Wie im letzten Jahr habe auch im bisherigen Jahresverlauf der monatsdurchschnittliche Zuwachs an Arbeitsstellen bei rund 185.000 gelegen. Insofern baue sich keine zusätzliche Dynamik am Arbeitsmarkt auf. Die Arbeitslosenquote habe sich im Juli erwartungsgemäß auf 4,3% ermäßigt. Zudem habe auch das Monatsplus bei den Stundenverdiensten mit 0,3% den Markterwartungen entsprochen. Die Jahresrate habe den vierten Monat in Folge 2,5% betragen. Das zyklische Hoch habe im Dezember 2016 bei 2,9% gelegen. Damit würden nach Erachten der Analysten vom Arbeitsmarkte keine Signale hin zu einer schnellen Verschärfung der US-Geldpolitik ausgehen.

Wie bisher würden die Analysten die nächste Anhebung der FED Funds Rate um 25 BP im Dezember 2017 erwarten, gefolgt von nur einer weiteren Erhöhung um ebenfalls 25 BP im 1. Quartal 2018. Die Analysten würden im September 2017 mit der Bekanntgabe der Reduzierung der Bilanzsumme der FED rechnen, indem ab Oktober nicht mehr - wie bisher - im vollen Umfang fällige Anleihen und Kupons reinvestiert würden. Der Euro habe letztlich auf rund 1,18 USD nachgegeben und auch heute sollte er Notierungen in dieser Region aufweisen. (07.08.2017/alc/a/a)